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SPASS, LIEBE & TOD

Lange hielten Surfer die kalifornische Killerwelle für einen Mythos. Aber Mavericks existiert. Vor Half Moon Bay läuft eine der höchsten und brutalsten Wellen der Welt!

Ein Ritt auf den Mavericks in Kalifornien

Text: Alice Gregory

Die Luft riecht nach Salzwasser, Lagerfeuer, Diesel und Gras. Seemöwen kreischen, der Himmel am Horizont färbt sich grün. Es ist noch kalt draußen. Jene Kälte, die nur die nördliche Westküste kennt. Aber wenn die Sonne kommt und der Nebel verdunstet, dürfte es ein guter Tag werden. Sechs Uhr morgens. Hochwasser. Nach einer halben Stunde Fahrt von San Francisco gen Süden bin ich in Princeton-by-the-Sea gelandet. In dem Kaff am Pazifik ist nicht viel los, außer dass hier einige der höchsten Wellen der Welt brechen. Ein paar dunkle Gestalten hocken auf den Matratzen in ihren Pick-up-Trucks. Sie sprechen mit heiseren Stimmen, nippen an ihren Kaffeebechern. Ich setze mich auf den Boden und warte, es ist noch dunkel. Schwer zu glauben, dass hier gleich ein Wettbewerb im Wellenreiten beginnen soll.

Ein außergewöhnlich steiles und tiefes Riff erhebt sich eine halbe Meile weit vor der Küste aus dem Meeresboden. Es ist die Stelle, an der Mavericks (»Außenseiter«, »Eigenbrötler«) bricht. Eine Welle, die sich von November bis März zu einer Höhe von dreißig Meter auftürmen kann. Viele Surfer sprechen ja schon bei Drei-Meter-Wellen von »hoch«. Dies ist das Zehnfache!

Das Meer da draußen ist eisig. Viele Haie. Es laufen heftige Strömungen, und aus dem Wasser ragen Felsen. Berühmte Surfer, vertraut mit den höchsten Wellen der Erde, sind in Mavericks gestorben. Es gibt Jahre, in denen sich das Meer kaum zwanzig Fuß hoch erhebt. Wenn die hohen Wellen aber plötzlich anrücken, wird spontan der Surfwettbewerb »Mavericks Invitational« ausgerufen – ein paar Tage bevor es losgeht. Man sollte sich bei diesem Contest auf alles einstellen. Es wird improvisiert, nichts ist gewiss. Und die Wellen können jederzeit wieder verschwinden... [...]

 

Den kompletten Artikel findest Du in der Ausgabe 02/15 

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