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Ab ins Gelände

Der beste Freund des Menschen ist sein Hund. Also was gibt es besseres als zusammen mit seinem Kumpel auf vier Pfoten spannende Abenteuer zu erleben? Wir stellen vier Abenteuerhunde und ihre sportlichen Besitzer vor

REDAKTION: Andreas Möller

Der Vollgas-Hund

Wie sie sich gefunden haben: Mit dreizehn Wochen habe ich Balu bekommen. Seitdem verbringen wir die meiste Zeit gemeinsam. Die Auswahl des richtigen Hundes hat mich fünf Jahre gekostet. Es war klar, dass es ein Hütehund sein muss (ohne Jagdtrieb), und eine Arbeitslinie war mir wichtig, da diese Hunde noch robuster sind. Es war immer klar, dass der Hund jeden Tag mit mir auf Tour gehen wird und es fast nie normale Tage geben wird wie bei anderen Hundebesitzern. Außerdem sollte er reinrassig sein, aber nicht aus einer großen Zucht stammen und witzig aussehen, nicht wie ein Standardhund. Daher war das Ganze nicht so einfach. Aber ich denke, das Warten hat sich gelohnt. Balu ist einzigartig. Er hat einfach ein Talent, am Rad zu rennen. Er ist der geborene Traildog. Dass er ein Arbeitstier ist, liegt wohl an seiner Rasse, aber es gibt nur wenige Hunde, die so motiviert sind, viel zu rennen, und dabei noch einen guten Job abliefern. Balu ist natürlich nicht nur beim Biken mit dabei, ich nehme ihn im Winter immer mit auf Skitouren, zum Langlauf und Schlittschuhlaufen.

Das größte gemeinsame Abenteuer: War seine Ausbildung zum Traildog. Ich habe viel Zeit und Nerven investiert. Als Balu noch ein Welpe war, schob ich mein Bike beim Gassi-gehen neben ihm her, damit er sich gleich an das Geräusch der Naben gewöhnt. Als er älter wurde, fingen wir langsam an, wenige Minuten flache Trails zu fahren. So steigerten wir das Programm, bis er ausgewachsen war. Zunächst wollte ich immer, dass Balu hinter mir rennt, aber schnell stellte sich heraus, dass er es viel besser fand, vorauszurennen. Ich dachte: Oh Mann, wie soll das nur was werden, der findet doch den Weg nicht und ist viel zu langsam. Mittlerweile muss ich schauen, dass ich an ihm dranbleibe, und meistens zeigt er mir auch noch die schnellste Linie. Ein großes Abenteuer war der Videodreh »Paws & Wheels II«, allein schon, weil es die größte Herausforderung war. Balu hat viel Kraft und Ausdauer, aber auch ihm geht irgendwann die Power aus. Wie oben schon erwähnt, habe ich ihn von klein auf trainiert, und da er den ganzen Tag draußen ist, kommt die Fitness quasi von ganz allein. Für das Projekt waren wir vierzehn Tage unterwegs. Balu musste am Bike und auf dem Stand-up- Paddle-Brett performen. Er hat das sensationell gemacht, aber danach war er trotz vieler Pausen und Streicheleinheiten ganz schön platt.

Sein heimliches Talent: Er hat das Talent, immer im Weg zu liegen. Zum Beispiel beim Kochen. Er platziert sich zu Hause oder im Wohnwagen so unter dem Herd, dass wir jedes Mal über ihn drübersteigen müssen. Er rührt sich keinen Millimeter. Das liegt wahrscheinlich auch an seinem Hüteverhalten. Balu muss halt immer dabei sein. 

 


Den kompletten Artikel findest Du in der Ausgabe 3/2020

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